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Social Media am Deutschen Schauspielhaus Hamburg

Seit über acht Jahren ist das Deutsche Schauspielhaus Hamburg auf Facebook aktiv, später sind andere Dienste wie Twitter und Soundcloud hinzugekommen. Auch Instagram nutzt das deutschlandweit renomierte Theaterhaus seit 2015. Im Kurzinterview mit Katherine Twinem erfährst du, warum Social Media und Theater perfekt zueinander passen.

TAKBlog: Seit wann ist das Deutsche Schauspielhaus Hamburg auf Facebook,Twitter, Soundcloud und Instagram aktiv?

Deutsches Schauspielhaus Hamburg: Auf Facebook sind wir seit 2009, auf Twitter und Soundcloud seit 2013. Instagram nutzen wir seit 2015.

TAKBlog: Welche Strategie haben Sie auf diesen Plattformen?

Deutsches Schauspielhaus Hamburg: Alle Plattformen dienen der Bereicherung der Offline-PR und helfen, sowohl das Image des Theaters zu vermitteln als auch das Profil zu schärfen. Allen gemein ist, den direkten Dialog mit den Freunden und Interessierten des Theaters zu erleichtern. Wir möchten Hemmschwellen reduzieren und dadurch die persönliche Kommunikation das Theater nahbarer machen.

Während Twitter vor allem einen sehr aktuellen informierenden Charakter hat und wir dort auch allgemeinere Informationen rund um das Theater und Hamburg teilen, funktioniert Instagram aufgrund seines stark visuellen Charakters sehr als Blick hinter die Kulissen. Facebook informiert über aktuelle Geschehnisse rund ums Schauspielhaus, die Schauspieler und den aktuellen Spielplan, hat sich mit seiner Funktion der Veranstaltungen aber auch als Kalender etabliert. Wegen des Messenger wird Facebook auch vermehrt bei Fragen aller Art genutzt. Wichtig ist uns, schnell auf Fragen/Anregungen/Kommentare zu reagieren, damit sich die User ernst genommen fühlen und eine persönliche Bindung zum Theater entwickeln können.

TAKBlog: Warum sollte man Ihrer Meinung nach als Schauspielhaus auf diesen Plattformen sein?

Deutsches Schauspielhaus Hamburg: Eine für uns sehr wichtige Zielgruppe im Alterssegment (25-34 Jahre) ist auf den Plattformen sehr aktiv und informiert sich über das kulturelle Angebot der Stadt. Da wäre es fatal, als größtes deutsches Sprechtheater dort nicht vertreten zu sein. Die Plattformen erlauben dem Theater außerdem bei geringerem finanziellen Kostenaufwand große Reichweiten zu erzielen.

TAKBlog: Welche Erfahrungen haben Sie bisher auf den Plattformen gemacht?

Deutsches Schauspielhaus Hamburg: In der Regel sind die bisherigen Erfahrungen sehr gut. Wichtig ist es, schnell auf Anfragen und Kommentare zu reagieren und den Usern zu zeigen, dass sie gesehen/gelesen werden. Auch bei problematischeren Themen ist es wichtig, den Dialog zu suchen. Viele Probleme lassen sich so schnell aus der Welt schaffen.

TAKBlog: Welchen Rat haben sie an Häusern, die noch nicht auf Facebook, Instagram und Co. vertreten sind?

Schauspielhaus Hamburg: Nicht zu lange warten und starten! Bei Facebook überlegen, welche Ziele verfolgt werden sollen, einen entsprechenden Redaktionsplan gestalten und zum Beispiel die nächste Spielzeiteröffnung/Premiere als Anlass nehmen zu starten. Sammelt schöne Impressionen rund um das Theater und startet Instagram. Auf allen Plattformen ist es vor allem wichtig, am Ball zu bleiben und die Fans regelmäßig mit Content zu beliefern, damit sie das Interesse nicht verlieren.

Vielen Dank für das Interview!

Mehr über das Deutsche Schauspielhaus Hamburg findest du auf folgenden Social-Media-Seiten:

Instagram

Facebook

Soundcloud

Twitter

Hinweis: Das Interview wurde ursprünglich auf dem  Blog der Theaterakademie Köln geführt und mit Einverständnis der Interviewten an dieser Stelle nochmals veröffentlicht.

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